Sparkassen-Vorstand Holger Schmitz ist der Gast im ersten Podcast von LOGO!
Die beiden LOGO!-Redakteurinnen Sarah Hörmann und Sarah Lohmann begrüßen zum Auftakt den Sparkassenvorstand Holger Schmitz. Der bekennende Podcast-Fan gibt persönliche Einblicke in sein Aachen: Vom ersten blühenden Magnolienbaum am Dom über Mountainbike-Touren zum Dreiländereck bis hin zum Geheimtipp für das beste „Streuselbrötchen-Eis“ im Frankenberger Viertel. Neben privaten Vorlieben wie Mobile Pay und Wirtschafts-Podcasts betont Schmitz die Rolle der Sparkasse als regionaler Motor. Besonders im Fokus stehen dieses Jahr die Weltreiterspiele und die technologische Transformation der Region. Sein Fazit für eine starke Heimat? Innovation fördern und die Tradition bewahren. Ein sympathischer Deep Dive mit echtem Öcher Herz – natürlich stilecht verabschiedet mit einem herzlichen: „Adieda!“
Was Sie wann im Podcast hören können:
- 00:00 Intro
- 01:50 Frühling in Aachen
- 04:26 Podcast-Vorlieben
- 08:39 Die Sparkasse der Region
- 14:44 Fragenhagel
- 18:43 Outro
LOGO! auf die Ohren – zum Mitlesen
Sarah Hörmann: Hallo und herzlich willkommen, liebe LOGO!-Logoleserinnen und -Leser. Mein Name ist Sarah Hörmann.
Sarah Lohmann: Und mein Name ist Sarah Lohmann.
Sarah Hörmann: Und wir zwei Sarahs arbeiten als Redakteurinnen für das LOGO!-Magazin, das Sie vielleicht gerade in den Händen halten. Außerdem mit dabei in unserer Runde heute ist Holger Schmitz von der Sparkasse Aachen. Herr Schmitz, herzlich willkommen!
Holger Schmitz: Vielen Dank, ich bin gerne hier, freue ich mich.
Sarah Hörmann: Wir freuen uns auch sehr, dass Sie hier sind. Sie sind schon seit über 30 Jahren bei der Sparkasse Aachen und heute auch Teil des Vorstands. Und außerdem passionierter Podcast-Fan, wie wir gehört haben. Das passt natürlich super zum Thema unserer Ausgabe. Wir freuen uns, dass Sie uns heute ein paar Einblicke in Ihr ganz persönliches Aachen geben werden. Damit starten wir auch direkt.
Holger Schmitz: Ja, ich bin Privatkundenvorstand bei der Sparkasse Aachen und die Menschen, die mich kennen, wissen, dass das heute nicht meine normale Stimme ist.
Sarah Hörmann: Sie sind ein bisschen angeschlagen, gell? Aber wir ziehen es heute trotzdem durch, man merkt es nicht ganz so arg. Wenn Sie schon seit so langer Zeit in Aachen sind, vielleicht möchten Sie uns eine besonders schöne oder auch witzige Erinnerung erzählen, die Sie mit Aachen verbinden?
Holger Schmitz: Aachen ist besonders geprägt durch das Dreiländereck. Besonders schön ist, dass Einflüsse sowohl aus dem Niederländischen, dem Burgundischen, dem Flämischen und auch dem Französischen sich hier entsprechend wiederfinden. Das ist eine Sache, die Aachen ganz besonders attraktiv für mich macht. Ich habe mir rechts und links mal andere Städte angeschaut und muss sagen: Aachen ist für mich da schon immer mein Favorit geblieben.
Sarah Hörmann: Ja, es ist schön, wenn man ein bisschen etwas anderes entdecken kann und dann doch wieder zu seiner Heimat zurückfindet.
Sarah Lohmann: Und die Heimat wird im Frühling noch schöner, denn es wird bunter, die Sonne kommt raus und es ist nicht mehr permanent dunkel. Deshalb würde ich direkt mal fragen, wie ist es denn bei Ihnen? Woran merken Sie, dass in Aachen der Frühling angekommen ist?
Holger Schmitz: Den Frühling in Aachen bemerkt man immer dann, wenn ein wunderbarer Magnolienbaum im Schatten des Aachener Doms blüht. Das ist immer der erste, der blüht. Das mag sicherlich mit den warmen Quellen in Aachen zu tun haben, aber er steht wirklich wunderbar im Nebengarten vom Aachener Dom und ist am Münsterplatz wunderschön zu sehen.
Sarah Lohmann: Wie sieht ein perfekter Frühlingssamstag für Sie aus? Geht es da eher ins Dreiländereck, in den Wald, in die Eifel?
Holger Schmitz: Es ist tatsächlich so, dass ich da am liebsten mit dem Mountainbike über den Aachener Wald rauf zum Dreiländerpunkt fahre, von da aus dann auch gerne wieder ruhig runter Richtung Aachen und mir dann auf einem der schönen historischen Aachener Plätze noch einen Extra-Kaffee gönne.
Sarah Lohmann: Wo gibt es denn Ihren Lieblingskaffee?
Holger Schmitz: Den gibt es tatsächlich im „Hof“, ganz nah beim Rathaus und Aachener Dom.
Sarah: Sie haben gesagt, dass Sie gerne Mountainbike fahren. Das heißt, Frühling bedeutet dann für Sie wahrscheinlich auch, dass Sie wieder Radfahren können?
Holger Schmitz: Ja, Frühling ist für mich immer die Startzeit, dass man raus in die Natur fährt. Wenn ich alleine fahre, dann gerne mit dem Mountainbike. Mit Familie und Freunden auch mit dem normalen Rad, sodass man entsprechend längere Strecken fahren kann. Das ist tatsächlich eine sehr schöne Art und Weise, die Natur zu erleben und zu sehen, was hier in der Region angeboten wird.
Sarah Lohman: Und wenn man dann so einen anstrengenden Tag auf dem Mountainbike hinter sich hat, gönnt man sich ja mal ein Eis. Und da würde ich gerne wissen, wo es das leckerste Eis in Aachen gibt.
Holger Schmitz: Eis kann man viel essen in Aachen, aber ich sage ganz ehrlich, für mich definitiv das leckerste Eis gibt es im „Öcher Eistreff“. „Öcher“ steht für Aachener. Eistreff, das ist im Frankenberger Viertel. Und da gibt es dann tatsächlich auch ein spezielles Eis, das Streuselbrötchen-Eis. Sehr lecker, sehr zu empfehlen, auch in einer tollen Umgebung, weil das Frankenberger Viertel auch ein tolles Stadtquartier ist.
Sarah Lohmann: Gibt es da noch andere aachentypische Sorten?
Holger Schmitz: Printeneis gibt es saisonal auch schon mal. Es gibt da immer tolle Kreationen, die schon alleine durch den Namen einladen, wirklich da mal zu probieren. Sauerkirsche zum Beispiel ist auch eine sehr, sehr leckere, erfrischende Eisart.
Sarah Hörmann: Der Frühling ist ja auch etwas für die Sinne. Eis, es blüht und man riecht auch, wenn der Frühling kommt. Aber wenn wir schon über die Sinne reden, dann würden wir doch gerne mit einem anderen Sinnesorgan weitermachen, nämlich mit den Ohren. Wir sind ja nicht nur in einem Podcast, sondern wir wollen heute auch über Podcasts selbst reden. Und da stellt sich die Frage, haben Sie heute schon einen Podcast gehört?
Holger Schmitz: Ja, tatsächlich, auf dem Weg zur Arbeit oder auch morgens beim Frühstück höre ich immer das Morning Briefing vom „Handelsblatt“. Das kann man immer sehr gut auf der kurzen Strecke, die ich zur Arbeit habe, anhören oder halt morgens früh am Tisch.
Sarah Hörmann: Ist das Ihre Einstimmung in den Arbeitstag?
Holger Schmitz: Ja, das sind gute Fakten, auch mit einem teilweise etwas satirischen oder humorvollen Touch. Und das macht einen dann morgens gut wach. Als Vorbereitung für den Tag ist das sehr schön.
Sarah Hörmann: Mit ein bisschen Humor in den Tag starten ist bestimmt nicht falsch. Wenn Sie mit der Arbeit fertig sind, hören Sie dann auch noch etwas in dieser Richtung? Oder geht es dann eher in Unterhaltung?
Holger Schmitz: Das klingt vielleicht etwas langweilig, aber ich höre sehr viele fachlich beeinflusste Podcasts, zum Beispiel finanz-szene.de. Da werden sehr stark branchenspezifische Themen beleuchtet, aber in einer adäquaten Tiefe. Ansonsten höre ich dann auch gerne die etwas ausführlicheren Berichte von Handelsblatt Today – ein Rückblick auf den Börsentag und das wirtschaftliche Geschehen. Und wenn ich da mal gar nichts mit fachlichen Sachen zu tun haben will, dann höre ich auch gerne Betreutes Fühlen von Leon Windscheid und Atze Schröder. Das ist für mich ein Podcast, der mit der sehr gern gehörten Blödelei, aber auch dem notwendigen Tiefgang ausgestattet ist.
Sarah Hörmann: Ich höre da jetzt raus, dass es Ihnen sehr um Information geht und auch ein bisschen um Unterhaltung. Aber das Angebot an Podcasts ist ja vielfältig. Wie sind Sie denn genau auf diese gekommen? Was waren die Merkmale, die Sie bei denen gehalten haben?
Holger Schmitz: Für mich ist es tatsächlich wichtig, dass es informativ ist – und in der Regel nicht länger als 30 Minuten dauert, damit kann man Fahrtstrecken gut überbrücken. Und tatsächlich finde ich es wichtig, dass der Redakteur oder derjenige, der den Podcast macht, eine angenehme Stimme hat. Wenn ich über die Stimme oder das Timbre irritiert bin, kann ich mich gar nicht auf den Inhalt konzentrieren.
Sarah Hörmann: Haben Sie vielleicht auch schon mal in einem Podcast etwas fürs Leben mitgenommen? Oder ist irgendetwas besonders in Erinnerung geblieben?
Holger Schmitz: Da kann ich tatsächlich im Moment nichts nennen, was sich da aufdrängt. Aber dass es mich beeinflusst, kann man sagen, weil es eine relevante Wissensquelle ist, aus der man sein Tagesgeschäft mit beeinflussen lässt.
Sarah Hörmann: Ja, natürlich. Wenn man es immer auf dem Weg hört, trägt man es mit sich. Mir passiert es oft, wenn ich einen Podcast an einer bestimmten Stelle höre, zum Beispiel in der Bahn, dass mir am nächsten Tag am selben Ort dieselbe Stelle im Podcast wieder einfällt.
Sarah Lohmann: Podcasts gehören für mich zum Leben dazu. Ich mag ja besonders True Crime. Und Sie hören ja auch gerne Reich, Schön, Tot.
Holger Schmitz: Ja, da bin ich tatsächlich über meine Frau dran gekommen. Wenn wir zusammen längere Autofahrten machen, dann sagt sie irgendwann: „Jetzt habe ich genug Wirtschaftsnachrichten gehört, jetzt möchte ich auch mal was anderes hören.“ Und dann ist das eine gute Alternative. Bei diesem Podcast sind ja sehr spannende Fälle dabei. Es gibt auch andere Podcasts, die Wirtschaftskriminalität beleuchten. Und das ist etwas, das darf dann auch mal länger als eine halbe Stunde dauern, weil der Fall oft sehr komplex ist. Und auch interessant. So wird die Zeit der Autofahrt neben guten Gesprächen auch damit gut gefüllt.
Sarah Lohmann: Dann switchen wir vom Podcast auf dem Arbeitsweg direkt rein in die Region. Sie sind ja nicht nur als Vorstand unterwegs, sondern auch als jemand, der hier lebt und arbeitet. Man sagt ja auch ganz oft: „Aachen, das ist ein Gefühl.“ Wenn Sie Aachen jetzt jemandem beschreiben müssten, der noch nie hier war, was würden Sie denn als Erstes erzählen?
Holger Schmitz: Also Aachen ist für mich ganz treffend beschrieben durch die Zahl von 60.000 Studenten bei einer Gesamtbevölkerung von 250.000. Das Aachener Stadtbild ist jung, sehr stark studentisch geprägt und trotz des historischen Stadtkerns mit Dom, Katschhof und Rathaus ist es einfach eine Stadt, die sehr jung und lebendig ist. Und das ist ein Widerspruch, der die Stadt zum Leben sehr attraktiv macht: einerseits sehr viele junge Menschen, andererseits ein historisch ganz reizender Stadtkern, wo man gut verweilen kann. Und Aachen ist sicherlich auch ein Technologiestandort mit Tradition. Wir haben Top-Technologie, die Exzellenzuniversität RWTH Aachen, gleichzeitig aber auch entsprechend Tradition mit dem Karlspreis und der Kaiserpfalz – der Lieblingspfalz von Karl dem Großen. Das macht die Situation hier schon sehr speziell und attraktiv.
Sarah Hörmann: Also eine schöne Mischung aus Tradition und Moderne.
Holger Schmitz: Genau. Ich hatte tatsächlich mal in einem meiner früheren Büros zwei Bilder hängen. Das eine war ein Porträt von Karl dem Großen. Das stellte für mich die Tradition von Aachen dar. Und das andere war ein sehr großes Foto vom Super-C. Das ist ein riesiges Gebäude mit einer überkragenden Platte, sehr eindrucksvoll und auch sehr typisch für den Technologie-Standort Aachen.
Sarah Lohmann: Gerade die Innenstadt finde ich auch jedes Mal unfassbar schön. Aber was würden Sie sagen, welcher Ort in der Städteregion fühlt sich für Sie so richtig nach Zuhause an?
Holger Schmitz: Das ist tatsächlich für mich die Aachener Innenstadt mit den historischen Plätzen. Sei es der Katschhof, der Dom oder der Markt. Es gibt nette Restaurants und Cafés und das ist für mich immer so ein „das Leben laufen lassen“: sich hinsetzen, einen Kaffee trinken, Leute beobachten und den Tag an sich vorbeiziehen lassen. Das finde ich tatsächlich am reizvollsten. Man kann es aber auch in anderen Teilen der Städteregion machen, auch da gibt es sehr schöne Plätze. Aber für mich persönlich – auch weil ich das alles fußläufig von Zuhause erreichen kann – ist das die historische Innenstadt in Aachen.
Sarah Lohmann: Frühling und Sommer heißt ja auch, dass die Events wieder losgehen. Das Angebt ist sehr reichhaltig. Worauf freuen Sie sich denn persönlich am meisten?
Holger Schmitz: Es sind tatsächlich sehr viele Ereignisse in Aachen. Im Sommer ist gefühlt fast an jedem zweiten Wochenende irgendwas. Es fällt mir schwer, da ein Ereignis herauszuziehen. Was dieses Jahr natürlich ganz besonders sein wird, sind neben dem CHIO mit der Soers die Weltreiterspiele, die einen ganz besonderen Fokus haben werden. Das wird extrem viel Publikum nach Aachen ziehen. Ganz besonders dabei ist die Stimmung in der Stadt – unheimlich positiv und freundlich, ähnlich wie bei der Heiligtumsfahrt. So viele Gäste in Aachen beeinflussen die Stimmung enorm positiv.
Sarah Hörmann: Reiten ist ja eigentlich eher ein Nischensport, aber toll, dass dann die ganze Stadt so zusammenkommt. Sie haben ja vorhin gesagt, Sie sind im Frühling mit dem Drahtesel unterwegs, aber die Pferde sind dann doch auch dabei?
Holger Schmitz: Auf jeden Fall zum Gucken.
Sarah Lohmann: Könnten Sie uns ein Projekt nennen, bei dem Sie selbst gedacht haben: Genau dafür ist es gut, bei einer Regionalbank zu sein?
Holger Schmitz: Also wir sind ja keine Bank, sondern eine Sparkasse. Wenn Sie überlegen: Wir verwalten ungefähr 10 Milliarden Euro an Kundeneinlagen und geben ungefähr diese Summe auch als Darlehen aus – an mittelständische Unternehmen und an private Kunden, zum Beispiel für das Eigenheim. Es ist etwas Besonderes, dass wir nicht auf Gewinnmaximierung getrimmt sind, sondern dem Zweck dienen, Geld in der Region einzusammeln und für die Region Darlehen wieder zur Verfügung zu stellen. Und aus unseren Gewinnen bedienen wir viele Projekte. Da wäre es unfair, eines herauszuziehen, weil das alles wichtige Themen sind. Wichtig ist aber, dass alles hier in der Region bleibt. Ich bin heute wie vor 30 Jahren ein Verfechter der Idee der Sparkassen, die in eine tolle Aufgabe wahrnehmen und in der Region eine große Bedeutung haben. Das ist vielen vielleicht nicht bewusst, ist aber so. Selbst die Mittel, die wir an unsere Träger – die Stadt und die Städteregion – auszahlen, sind zweckgebunden zum Wohle der Gemeinde.
Sarah Hörmann: Und da sehen wir, dass die Sparkasse Aachen sehr viel zu bieten hat. Zum Abschluss haben wir noch einen kurzen Fragenhagel aus Entweder-oder-Fragen. Sind Sie bereit?
Holger Schmitz: Ich bin bereit.
Sarah Hörmann: Okay. Printen: nur zu Weihnachten oder das ganze Jahr über?
Herr Schmitz: Die muss man das ganze Jahr essen. Sehr nahrhaft, gesund und lecker.
Sarah Hörmann: Streuselbrötchen oder Reisfladen?
Holger Schmitz: Die Frage stellt sich ehrlich gesagt nicht, weil man erst das eine und dann das andere isst. Bei den Reisfladen hat man dann noch mal die Wahl zwischen Aachener Reisfladen und belgischen Reisfladen. Die Nähe zur Grenze bietet da viele Optionen. Alles lecker.
Sarah Hörmann: Alemannia oder CHIO?
Holger Schmitz: Beides gehört untrennbar zu Aachen und zur Identität. Aber man muss fairerweise sagen, bei dem einen – ich sage nicht bei welchem – muss man mehr Leidensfähigkeit mitbringen.
Sarah Hörmann: Lieber den Lousberg mit Stadtblick oder das Dreiländereck mit Weitblick?
Holger Schmitz: Tatsächlich Lousberg mit Stadtblick. Das gefällt mir so gut, dass ich da in der Nähe auch wohne.
Sarah Hörmann: Und am Samstag eher Bummel in der Stadt oder raus zum Rursee?
Holger Schmitz: Das kommt auf die Jahreszeit an. Im Sommer und Frühling bin ich sehr gerne in der Stadt. In den kälteren Jahreszeiten finde ich es schön, in die Eifel zu fahren, wenn dort Schnee liegt und dort eine Wanderung zu machen.
Sarah Hörmann: Und auf der Fahrt kann man natürlich einen Podcast hören.
Holger Schmitz: Genau, man braucht ja eine halbe bis dreiviertel Stunde in die Eifel.
Sarah Hörmann: Jetzt noch was Konkreteres zur Sparkasse: Bargeld oder Mobile Pay?
Holger Schmitz: Auf jeden Fall Mobile Pay. Ich habe immer eine eiserne Bargeld-Reserve in der Tasche, falls es mal ein technisches Problem gibt, aber 99 Prozent meiner Zahlungen sind Mobile Pay.
Sarah Lohmann: Welches Projekt muss dieses Jahr für die Städteregion unbedingt über die Ziellinie gehen, damit Sie an Silvester sagen: Das war ein richtig starkes Jahr?
Holger Schmitz: Auch da ist es schwer, nur ein Projekt zu nennen. Ein wesentlicher Punkt für Aachen ist die Transformation der Region. Wir haben gerade die Nachricht bekommen, dass Voltfang die erste Anlage in Alsdorf angesetzt hat. Solche Initiativen zur Energiespeicherung helfen der Region enorm, um Wind- und Solarenergie besser zu nutzen. Wir sind in Aachen auch automotive-geprägt und haben da große Herausforderungen. Wenn wir diese Transformation umsetzen, bleibt Aachen weiter so attraktiv und lebenswert. Das schafft Sicherheit für die wirtschaftliche Entwicklung.
Sarah Lohmann: Vielen Dank, das war ein tolles Gespräch! Liebe Hörerinnen und Hörer, wenn Sie Fragen haben oder uns sagen möchten, wo es das beste Eis gibt: Schreiben Sie uns über Social Media oder das Feld „Lob und Kritik“ in der Internetfiliale. Oder Sie sprechen Ihre Sparkassen-Beraterin oder Ihren -Berater darauf an! Wir freuen und auf Ihr Feedback! Herr Schmitz, wir lassen Ihnen das letzte Wort. Wir sind schließlich in Aachen. Was passt besser: Ein klassisches „Auf Wiedersehen“, „Mach et joot“ oder „Tschö wa“?
Holger Schmitz: Ich würde eine vierte Option wählen. In Würdigung der Grenznähe sage ich: „Adieda“. Das versteht man sowohl in Aachen als auch auf der niederländischen oder belgischen Seite.
Sarah: Super. Vielen Dank!
Holger Schmitz: Gerne, es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Dankeschön!
